Glocken laden zum Gebet

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Die Ausbreitung des Coronavirus bestimmt zunehmend unser Alltagsleben. Veranstaltungen und Gottesdienste werden abgesagt. Das soziale Leben mehr und mehr eingeschränkt.

Wie kann man dennoch untereinander Kontakt halten und Verbundenheit zeigen?

Die beiden Grafinger Pfarrer, Dr. Anicet Mutonkole und Axel Kajnath, laden ein dafür das tägliche Läuten der Kirchenglocken zu nutzen.

Jeweils um 12:00 Uhr und um 18:00 Uhr läuten für zwei Minuten die Glocken der Pfarrkirche St. Ägidius, St. Johannes der Täufer in Straußdorf sowie der Auferstehungskirche.

Zeit im Lauf des Tages innezuhalten und sich in Gedanken zu vereinen: für die von der Krankheit betroffenen Menschen; für diejenigen, die sich um sie kümmern als Ärzte, Pfleger, Schwestern; für diejenigen, die von den wirtschaftlichen Folgen besonders getroffen sind.

Außerdem werden die Glocken sonntags um kurz vor 10:00 Uhr in St. Ägidius und St. Johannes der Täufer in Straußdorf sowie um 10:15 Uhr in der Auferstehungskirche läuten. Das Glockenläuten am Sonntag erinnert uns, dass der Sonntag und auch das Gebet an diesem Tag uns Christen besonders wichtig ist und die Gläubigen eingeladen sind, sich statt der Versammlung zum Gottesdienst in einer Kirche im persönlichen Gebet untereinander zu verbinden. Hausandachten liegen ab Samstagvormittag in den Kirchen aus.

Verbundenheit untereinander und Solidarität mit anderen Menschen kann man auf verschiedenste Weise zeigen.

Hier ist eine Andacht, die zum Glockenläuten gebetet werden kann.