Louisa Emmert, Mitarbeiterin der EJ Grafing, ist von Mitte September bis Mitte Dezember 2013 als Volunteer im House of Hope/Bethlehem tätig. Das House of Hope betreibt eine kleine Schule und Werkstatt für behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Bethlehem und ist überwiegend auf Spenden engewiesen.

 

Meine Zeit im House of Hope

Ich kam abends am 17. September hier im HoH an. Nach einer anstrengenden Reise war ich sehr gespannt, was mich erwarten würde. Schnell habe ich mich eingelebt, wobei mir alle Mitarbeiter hier helfen mich wie zu Hause zu fühlen. Hier ein kurzer überblick über meine Arbeit hier im House of Hope in Bethlehem.

Meine Zeit im House of Hope 1

Ich helfe hier hauptsächlich, auf die fünf behinderten Mädchen, die hier wohnen aufzupassen. Sie sind zwischen 9 und 17 Jahre alt und besuchen vormittags die Schule hier im HoH.

Zur Probe für eine Woche ist eine 39-jährige Behinderte Frau da, die sehr nett ist und sogar Englisch spricht!

Ab 14 Uhr betreuen ich und andere Hausmütter die Mädchen, wobei wir mit ihnen verschiedene Aktivitäten machen. Neulich waren wir mit ihnen in einem Lokal, aber auch Fahrrad fahren macht ihnen viel Spaß. Und die haben so viel Energie, dass man selbst manchmal gar nicht mit halten kann, wenn sie zum Beispiel Musik hören sind sie total begeistert und fangen sofort an mit zu singen und dazu zu tanzen, dass bereitet ihnen große Freude.

Meine Zeit im House of Hope 2

Jeden Abend findet gemeinsam mit den Jungen, die hier wohnen, die "devotion" statt, wobei vor allem viel gesungen wird und die Kinder beten. Zu singen ist immer toll mit ihnen, da wird es manchmal richtig laut und alle haben viel Spaß!

Außerdem helfe ich gelegentlich in der Schule aus, wo mich vor allem ein Junge, der hier schon lange wohnt, beeindruckt. Er liebt es mit mir zu puzzeln und ist ziemlich gut darin.

Leider hat das HoH finanzielle Schwierigkeiten, weshalb zum Beispiel der Spielplatz des HoH nicht benutzbar ist. Auch viele Kinder hier haben arme Familien, weshalb viele keine gute oder passende Kleidung haben, das ist sehr schade zu sehen.

Meine Zeit im House of Hope 3

Die behinderten Menschen hier, schaffen es aber trotzdem einem immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern, zum Beispiel dadurch, dass die Mädels einem oft um den Hals fallen und "habebty" nennen, was so viel wie "meine Liebe" bedeutet.

Sonntags dürfen die Mädchen ab und zu mit in die Kirche und den Gottesdienst besuchen, wobei es für sie immer toll ist etwas zu unternehmen.

Meine Zeit im House of Hope 4